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dvd hier bestellen LYNX ist ein Tierfilm, der den üblichen Rahmen sprengt. Denn eine wesentliche Eigenart des Luchses ist, dass er sich den Blicken (und den Kameras) verbirgt. So macht sich Franz Reichle auf eine äusserst ertragreiche Spurensuche, lässt Zoologen, Wildhüter und Bauern zu Worte kommen. Der Luchs gilt aber auch als Barometer für das ökologische Gleichgewicht; die Natur überhaupt wird zum eigentlichen Thema dieses Films. Die Suche nach dem Luchs entwickelt sich zu einem Essay über unseren Umgang mit dieser Wildkatze und ihren Lebensräumen, die auch die unseren sind. So akribisch und differenziert, wie die Luchsforscher ihrem Objekt nachstellen, befragt und kritisiert Franz Reichle unser Naturverständnis. Dabei erweisen sich sowohl die Argumente der Luchsforscher wie diejenigen der Gegner des Luchses als fragwürdig; der Luchs hat wohl weder in einer hochtechnisierten noch in einer vorurteilsbehafteten bäuerlichen Welt Platz. Es ist das grosse Verdienst dieses Films, aufzuzeigen, dass mit Reflexionen dieser Art letztlich mehr über das Wesen des Luchses ausgesagt wird, als dies in einem traditionellen Tierfilm überhaupt möglich gewesen wäre. Jury für den Zürcher Filmpreis 1990 flyer.pdf 430 kb Schweiz 1990. Dokumentarfilm 16mm, Farbe, 82 min. Versionen: Originalversion Deutsch. Deutsch mit französischen Untertiteln. Produktion, Buch und Regie Franz Reichle, Kamera Gisela Tuchtenhagen, Franz Reichle, Ton Ingrid Städeli, Franz Reichle, Montage Franz Reichle, Myriam Flury, Musik Joseph Haydn, Carl Maria von Weber. Weitere Mitarbeit (hinter der Kamera): Gabi Bussmann, Yvonne Griss, Franziska Reck u.a. Weitere Mitarbeit (vor der Kamera): Urs Breitenmoser, Heiner Haller, Familie Locher, Peter Zysset u.a. Filmauszeichnungen: Qualitätsprämie des Schweizerischen Bundesamtes für Kultur. Zürcher Filmpreis 1990 Festivals: Solothurn, Locarno, Viennale. Schweizer Kinos. Gesendet: SF DRS, WDR, BR. downloads rezensionen und berichte woz.pdf 44 kb nzz-1.pdf 190 kb nzz-2.pdf 280 kb sonntagszeitung.pdf 240 kb |
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